Reisen nach Ägypten sind aktuell trotz Corona möglich
Zwar müssen sich Touristen bei Urlaubsreisen auch in diesem Jahr an Corona Regeln halten und mit einigen Beschränkungen rechnen, doch die Einreise nach Ägypten ist deutschen Besuchern erlaubt. (mehr …)
Wichtige Reiseinformationen für Ihren Urlaub in Ägypten
Wegen der Corona-Pandemie besteht für Ägypten voraussichtlich noch bis Ende August eine Teilreisewarnung. Gewisse Urlaubsregionen des Landes wurden von der ägyptischen Regierung jedoch wieder freigegeben. Im Folgenden informieren wir Sie über alle bedeutenden Fakten für Ihre Reise nach Ägypten. (mehr …)
Corona-Lockerungen: Was Reisende jetzt wissen müssen
Bis zum 14.06.2020 gilt die weltweite Reisewarnung. Doch was ist danach? Gibt es noch Hoffnung für einen Urlaub in Ägypten für 2020? Welchen Einreisebestimmungen unterliege ich in Zukunft, wenn ich einen Flug nach Ägypten buche? Hat Ägypten seine Corona-Beschränkungen gelockert? Mehr erfahren Sie in diesem Artikel. (mehr …)
Ägypten´s Tourismusindustrie taumelt weiter
Ägypten und seine so wichtige Tourismusbranche hängen weiter tief in der Krise. Von den schwer bewachten Badeorten wie Hurghada am Roten Meer abgesehen verirren sich kaum noch Urlauber aus aller Welt in die restlichen riesigen Landesteile, ein Desaster für das Pharaonenland. Auch die Megapolis Kairo ist betroffen. Die Angst vor Anschlägen hält viele Menschen von einer Reise in die uralte Hauptstadt Ägyptens ab. Ein Kultur-Trip nach Kairo ist zwar ein einmaliges Erlebnis: Die nicht weit entfernten Pyramiden, das Ägyptische Museum, der sagenhafte Basar Chan el Chalili und vieles mehr. Doch was hilft all das schöne verlockende Programm, wenn die Sicherheitslage instabil ist? Dabei versucht Ägypten, viel Geld in die Sicherheit zu investieren. Einlasskontrollen in Museen, Metalldetektoren, Polizisten und Soldaten an allen Ecken und Enden. Doch auch das scheint viele potenzielle Ägypten-Reisende nicht zu einem Trip in das von unzähligen Konflikten aufgewühlte Nordafrika bewegen zu können.
Angst vor Attentaten schreckt Besucher ab
Das „Islamische Kalifat“ liefert sich auf dem Sinai seit Monaten teils schwere Kämpfe mit Armee und Polizei und hat auch in den Touristen-Hochburgen mit Attentaten gedroht. Eine Horrorvision nicht für Familien mit Kindern. Doch es gibt noch weitere Probleme, die dem Tourismus zu schaffen machen. Die ägyptische Regierung plant nun, dass sich Individualreisende ab sofort schon bei der Botschaft in Deutschland ein Visum besorgen müssen. Auch diese merkwürdige Idee der Führung in Kairo sorgt bei vielen Touristen für wenig Euphorie. Für Ägypten geht es bald ums Ganze. Die noch 2010 prall gefüllten Staatskassen sind fast leer und der Massentourismus in Hurghada und Sharm el Sheikh reicht alleine nicht aus, um die notwendigen Steuereinnahmen für das Land und seine explodierende, überwiegend junge Bevölkerung, zu decken. Kommt es zu keinem sicherheitspolitischen Wunder, dürfte Ägypten schon in naher Zukunft einer katastrophalen Staatskrise entgegentaumeln, mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Region.
Ägypten hofft auf bessere Zeiten im Tourismussektor
Vor Beginn der Unruhen in Ägypten im Jahr 2011 kamen bis zu 15 Millionen Touristen jährlich in das Pharaonenland am Nil. Zwischen Luxor und Assuan, wo sich die berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes befinden, spülten sie dem großen nordafrikanischen Flächenstaat Milliarden Dollar in die Staatskassen. Doch die imposanten Nilkreuzfahrtschiffe fristen derzeit ein trauriges Schattendasein, denn kaum jemand verirrt sich momentan dorthin. Die knapp 30 Dampfer sind nicht mal zur Hälfte ausgebucht. Auch bei Kulturreisen zu den Pyramiden sieht es nicht viel besser aus. Äygpten hat reagiert und bietet Reisen an den Nil, meist mit Badeaufenthalt am Roten Meer, zu äußerst günstigen Preisen an, um den Tourismus wieder anzukurbeln. Selbst im ägyptischen Fernsehen wird die Werbetrommel gerührt und Veranstalter werben mit einer Zwei-Wochen-Kombi mit Flug für nur 550 Euro. Reisebüros buhlen sogar mit bis zu 40% Preisnachlässen um Kunden. Eine Nilkreuzfahrt etwa kann man momentan schon für 200 Euro mit Flug und Vollpension bekommen.
Nur am Roten Meer geht es langsam aufwärts
Doch was immer sich die Regierung in Kairo auch einfallen lässt, so recht zünden die Aktionen nicht. Denn die sich verschlechternde Sicherheitslage hält immer mehr Touristen davon ab, nach Ägypten zurückzukehren. Wie ein gallisches Dorf erscheint da die Küste entlang des Roten Meers mit seinen Aushängeschilden Hurghada und Sharm El-Sheikh. An den recht sicheren Badeorten zieht die Zahl der internationalen Badegäste in jüngerer Zeit wieder an, doch das ist kaum genug, um die chronisch klammen Kassen Ägyptens wieder zu füllen. Reiseexperten sind sich sicher, dass nur eine politische Stabilität jene Massen an Touristen wieder nach Ägypten zurück locken könnte, die vor 2011 das Land regelrecht überfluteten und für satte Einnahmen sorgten.
Anschlag auf Sinai bringt Präsident und Tourismus in Bedrängnis
Nach dem verheerenden Bombenanschlag auf eine ägyptische Armee-Einheit auf der krisengeschüttelten Sinai-Halbinsel hat die Regierung in Kairo für Teile des Sinai einen dreimonatigen Ausnahmezustand verhängt. Er gilt seit Samstag und betrifft vor allem den Norden und das Zentrum der Halbinsel, wie ein Sprecher des Präsidenten mitteilte. Nach amtlichen Angaben gilt zudem eine allgemeine Ausgangssperre zwischen 17 und 7 Uhr. Armee und Polizei würden alle notwendigen Maßnahmen einleiten, um im Kampf gegen den Terror voranzukommen und die Islamisten auszuschalten. Das dies militärisch praktisch unmöglich ist, wird offen ausgeblendet. Zudem wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Am Freitag war an einem Kontrollpunkt der Regierungsarmee eine Autobombe explodiert. Dabei wurden nach offiziellen Angaben 30 Soldaten getötet und 29 weitere teils schwer verletzt. Regierung und Armee machen islamistische Gruppen mit Verbindungen zum „Islamischen Staat“ für das Attentat verantwortlich.
Tourismusbranche erneut schwer getroffen
Es handelte sich um den folgenschwersten Angriff auf Al-Sisis Sicherheitskräfte seit der Entmachtung von Mohammed Mursi durch das Militär im Sommer 2013. Das ägyptische Militär geht seit etlichen Jahren mit großer Härte auf dem Sinai gegen islamistische Milizen und Stämme vor, die sich nach den arabischen Aufständen und dem Sturz des Machthabers Husni Mubarak 2011 dort ausgebreitet hatten. Immer wieder werden Anschläge auf die Sicherheitskräfte verübt. Das die Islamisten auch deshalb großen Zulauf haben, weil die Behörden korrupt und Armee und Polizei mit oft maßloser Gewalt gegen die Zivilbevölkerung vorgehen, verschweigen die führenden Politiker und Generäle in Kairo. Vor allem der Tourismus leidet durch die sich zuspitzende Lage. Der Fremdenverkehr auf dem Sinai steckt schon seit Jahren in der Krise, nun dürften die Einbrüche an Besucherzahlen noch einmal deutlich zunehmen. Wer den „Gordischen Knoten“ aus Rache und Vergeltung zerschneiden soll, dass weiß in Ägypten niemand!
Ägypten: Touristenzahlen haben sich noch nicht erholt
Ein Jahr nach Beginn der Revolution leidet der Tourismus in Ägypten immer noch unter ausbleibenden Touristen. Für das Jahr 2011 musste man am Nil rund ein Drittel weniger Urlauber verzeichnen. In Ägypten wünscht man sich deshalb das Reiseverhalten von vor dem Umsturz zurück. (mehr …)





