Forscher entdecken 3.000 Jahre alte ägyptische Stadt

Es ist ein wahres Highlight. In Ägypten stießen Forscher bei Ausgrabungen eher zufällig auf die Überreste dessen, was bislang als „Verlorene Stadt“ bezeichnet wurde. Weitere erstaunliche Entdeckungen werden erwartet. (mehr …)

Wichtige Reiseinformationen für Ihren Urlaub in Ägypten

Wegen der Corona-Pandemie besteht für Ägypten voraussichtlich noch bis Ende August eine Teilreisewarnung. Gewisse Urlaubsregionen des Landes wurden von der ägyptischen Regierung jedoch wieder freigegeben. Im Folgenden informieren wir Sie über alle bedeutenden Fakten für Ihre Reise nach Ägypten. (mehr …)

Corona-Lockerungen: Was Reisende jetzt wissen müssen

Bis zum 14.06.2020 gilt die weltweite Reisewarnung. Doch was ist danach? Gibt es noch Hoffnung für einen Urlaub in Ägypten für 2020? Welchen Einreisebestimmungen unterliege ich in Zukunft, wenn ich einen Flug nach Ägypten buche? Hat Ägypten seine Corona-Beschränkungen gelockert? Mehr erfahren Sie in diesem Artikel. (mehr …)

Eliyahu-Hanavai-Synagoge in Alexandria wieder eröffnet

Umgerechnet mehr als 4 Millionen Euro flossen in die umfangreiche Restaurierung der Eliyahu-Hanavi-Synagoge in Alexandria. Die einst lebhafte jüdische Gemeinde existiert heute jedoch nicht mehr. (mehr …)

Spektakulärer Mumienfund in Ägypten

Archäologen haben im weltberühmten Tal der Könige bei Luxor eine ganze Reihe 3.000 Jahre alter Sarkophage mit Mumien entdeckt. Die Holzsärge sind gut erhalten und sollen kommendes Jahr im neuen Großen Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt werden. (mehr …)

„Free Trip to Egypt“: Dokumentarfilm über Amerikaner in Ägypten

Der Film „Free Trip to Egypt” begleitet ein Experiment: US-Amerikaner bekommen eine kostenfreie Reise nach Ägypten spendiert – und das Publikum sieht, was geschieht. (mehr …)

Aufwertung: Gizeh ab September in neuem Glanz

In Ägypten setzt man trotz Rückgang der Besucherzahlen weiterhin auf Tourismus. Im Rahmen von Verbesserungen im Bereich der touristischen Infrastruktur wurde jetzt das Areal rund um die großen Pyramiden von Gizeh ersten Umbau-und Verbesserungsmaßnahmen unterzogen. Dabei stehen vor allem Sicherheit und Komfort der Besucher im Vordergrund.

Nach einem Bericht des touristischen Newsdienstes eturbonews wurden im Rahmen der Arbeiten Hightech-Sicherheitstore und Kontrollräume am Eingang errichtet. Außerdem konnte das Areal um ein Verwaltungsgebäude und Parkplätze erweitert werden.

Auch das Erscheinungsbild rund um die Stätten wurde verbessert: Mülltonnen sorgen für mehr Sauberkeit. Zur besseren Orientierung der Besucher und Gefahrenvermeidung wurden Hinweisschilder entweder neu errichtet oder gereinigt. Souvenirverkäufer können ihre Waren fortan nur außerhalb des Eingangs an ausgewiesenen Plätzen anbieten.

Ashraf Mohie Eddin, der archäologische Direktor der Stätten, zu eturbonews: „Wir sind entschlossen große Veränderungen umzusetzen.“ Die Modernisierungen wurden 2009 begonnen und sollen im September abgeschlossen sein.

 

 

 

 

„Ägypten“ in Mannheim: Hunderte faszinierende Schätze in einer Schau

Unter dem Titel „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ präsentieren die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Weltkulturen D5 Schätze aus ihrem neuen Sammlungsbestand altägyptischer Kunst und Kultur. Rund 500 Exponate geben auf 950 Quatradmetern einen Einblick in die Alltagswelt des Alten Ägyptens. So kann der Besucher Aufschlußreiches über die Jenseitsvorstellungen und Rituale der Ägypter erfahren. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Juli 2017 geöffnet.

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Ägyptens Präsident will mit Wirtschaftsaufschwung aus der Krise

Ägypten´s Staatschef Al-Sissi, Präsident und Möchtegern-Pharao in einer Person, war zu Gast in Deutschland. Und um von den immer schlimmeren Zuständen im Reich am Nil abzulenken, klingelte erst einmal finanziell die Kasse. So schaffte es Al-Sissi, zahlreiche große Aufträge an Bord zu ziehen. So baut Siemens in Ägypten neue Gas- und Windkraftwerke im Wert von rund acht Milliarden Euro und verzeichnet damit den bisher größten Auftrag in seiner langen Unternehmensgeschichte. Die Verträge wurden im Beisein von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) unterzeichnet. Die Regierung Al-Sissis ist wegen Menschenrechtsverletzungen mehr als nur umstritten. „Mit diesen noch nie dagewesenen Verträgen unterstützen Siemens und seine Partner die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens“, erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser. Der Auftrag umfasst die Lieferung von zwölf Windparks; für die Fertigung der Rotorblätter werden in der Region bis zu 1.000 Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen, so Ägyptens Wirtschaftsminister.

Politisch ist Al-Sissi eine fragwürdige Figur

Desweiteren ist der Bau von drei Gaskraftwerken geplant. Aufträge für diese Kraftwerke mit modernen Gasturbinen bekommt Siemens momentan nur im Ausland, da in Europa und auch in Deutschland Flaute herrscht. Siemens plant deshalb einen weiteren Abbau Tausender Arbeitsplätze, davon 2.200 in Deutschland. Politisch war Al-Sissis Besuch in Berlin nicht so erfolgreich. Seine Pressekonferenz mit Angela Merkel mündete in einem handfesten Eklat, als eine als Journalistin verkleidete Frau ihn als „Mörder“ titulierte. Ganz Unrecht hat die Frau wohl nicht, denn nicht nur echte und vermeintliche Islamisten verschwinden immer zahlreicher in den Gefängnissen des Landes. Das Kanzlerin Merkel, die sich z.B. seit Beginn ihrer Kanzlerschaft von anderen Potentaten wie Assad in Syrien immer fernhielt, nun plötzlich mit Figuren wie Al-Sissi Geschäfte macht, dürfte in erster Linie mit der Angst vor dem erstarkenden „Islamischen Staat“ zu haben. Al-Sissi gilt als das kleinere Übel. Ob diese Rechnung auf Dauer aufgeht, darf aber mehr als bezweifelt werden.

Ägypten´s Tourismusindustrie taumelt weiter

Ägypten und seine so wichtige Tourismusbranche hängen weiter tief in der Krise. Von den schwer bewachten Badeorten wie Hurghada am Roten Meer abgesehen verirren sich kaum noch Urlauber aus aller Welt in die restlichen riesigen Landesteile, ein Desaster für das Pharaonenland. Auch die Megapolis Kairo ist betroffen. Die Angst vor Anschlägen hält viele Menschen von einer Reise in die uralte Hauptstadt Ägyptens ab. Ein Kultur-Trip nach Kairo ist zwar ein einmaliges Erlebnis: Die nicht weit entfernten Pyramiden, das Ägyptische Museum, der sagenhafte Basar Chan el Chalili und vieles mehr. Doch was hilft all das schöne verlockende Programm, wenn die Sicherheitslage instabil ist? Dabei versucht Ägypten, viel Geld in die Sicherheit zu investieren. Einlasskontrollen in Museen, Metalldetektoren, Polizisten und Soldaten an allen Ecken und Enden. Doch auch das scheint viele potenzielle Ägypten-Reisende nicht zu einem Trip in das von unzähligen Konflikten aufgewühlte Nordafrika bewegen zu können.

Angst vor Attentaten schreckt Besucher ab

Das „Islamische Kalifat“ liefert sich auf dem Sinai seit Monaten teils schwere Kämpfe mit Armee und Polizei und hat auch in den Touristen-Hochburgen mit Attentaten gedroht. Eine Horrorvision nicht für Familien mit Kindern. Doch es gibt noch weitere Probleme, die dem Tourismus zu schaffen machen. Die ägyptische Regierung plant nun, dass sich Individualreisende ab sofort schon bei der Botschaft in Deutschland ein Visum besorgen müssen. Auch diese merkwürdige Idee der Führung in Kairo sorgt bei vielen Touristen für wenig Euphorie. Für Ägypten geht es bald ums Ganze. Die noch 2010 prall gefüllten Staatskassen sind fast leer und der Massentourismus in Hurghada und Sharm el Sheikh reicht alleine nicht aus, um die notwendigen Steuereinnahmen für das Land und seine explodierende, überwiegend junge Bevölkerung, zu decken. Kommt es zu keinem sicherheitspolitischen Wunder, dürfte Ägypten schon in naher Zukunft einer katastrophalen Staatskrise entgegentaumeln, mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Region.