Geographie Ägypten

Geographie Ägyptens

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Ägypten liegt an der Schnittfläche zwischen dem afrikanischen und asiatischen Kontinent und damit an der Grenze zwischen Nahem und Mittlerem Osten. In der Geographie besitzt das Staatsgebiet mit Ausnahme der dreieckig geformten Sinai-Halbinsel eine fast quadratische Gestalt, dessen größte Ost-West- wie auch Nord-Süd-Erstreckung bei 1100 km liegt. Gemeinsame Landgrenzen bestehen mit dem Sudan, Libyen und Israel (einschließlich des Gaza-Streifens).

Im Norden befindet sich laut Geographie das Mittelmeer und im Osten das Rote Meer, das die Sinai-Halbinsel vom restlichen Staatsgebiet trennt.
Tal und Delta des Nils in Ägypten bilden den Kernraum des Landes. Sie trennen die westliche Libysche von der östlichen Arabischen Wüste bzw. im Süden von der Nubischen Wüste. Die westliche Wüste wird durch felsige Plateaus gebildet, die von verschiedenen Senken unterbrochen werden, darunter auch von der Kanttara-Senke, in der sich die tiefste Stelle des Landes befindet. Auch viele Oasen, darunter die von Siwa, und das Natron-Tal liegen in solchen Senken. Die Wüste selbst kennzeichnen von Norden nach Süden verlaufende Sanddünen. Die östliche Wüste erstreckt sich vom Nildtal bis zum Roten Meer und erhebt sich in ihrem Osten zu einer über 2000 m hohen, stark zerklüfteten Gebirgskette. Die Sinai-Halbinsel besteht aus verschiedenen Wüstenlandschaftstypen. In ihrem Süden befinden sich mit dem Katharinenberg und dem Berg Sinai die höchsten Erhebungen des Landes.

Während in der nördlichen Küstenregion ein gemäßigteres mediterranes und am Roten Meer ein feucht-heißes Klima herrscht, besteht in den anderen Landesteilen mit Ausnahme der Oasen ein lebensfeindliches Wüstenklima mit Niederschlägen unter 10 mm. Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter gemäßigt. Lediglich im unmittelbaren Küstenbereich zum Mittelmeer können im Winter auch ergiebigere Niederschläge bis 100 mm fallen. Die sommerlichen Temperaturen schwanken zwischen 26 °C an der Küste und 50 °C in der Wüste. Eine Besonderheit sind im Frühjahr die Khamsins, trocken-heiße Sandstürme aus dem Süden.

Nur im Tal und Delta des Nils, auf 4 % der Staatsfläche, ist eine reichhaltigere Vegetation in Ägypten anzutreffen, die sich aus Dattelpalmen, Eukalyptusbäumen, Staudengewächsten sowie einer Vielzahl von Fruchgewächsen zusammensetzt. Ginster, Akazien und Dornsträucher sind dagegen die typische Vegetation der Steinwüsten. Eine dichtere Vegetation findet sich nur noch in den Hochgebirgsregionen der Sinai-Halbinsel.