Faszination Ägypten

Eingliederung in ein neues Weltreich

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Der Perser Cambyses, Sohn des berühmten Cyrus, eroberte im Jahre 525 v. Chr. zum ersten Mal Ӓgypten, welches dem persischen Reich, das in dieser Zeit rapid anwuchs, angegliedert wurde. Im Jahre 323 v. Chr. wurde jedoch seinerseits das persische Reich unter Darius III sowie darauffolgend Ӓgypten von dem makedonisch-griechischen König Alexander dem Großen erobert, womit in Ӓgypten die hellenistische Epoche begann.

Nach dem Tod Alexanders des Großen übernahm einer seiner Generäle, Ptolemaios I von den Ptolemäern, Ӓgypten als Satrapie, als Teil des makedonisch-griechischen Reichs, das verwaltungstechnisch unter seine Vormacht fiel. Ptolemaios, wie viele andere in dieser Zeit des Machtvakuums unmittelbar nach dem Tod Alexanders, sah seine Chance, sich als neuer Herrscher des Gesammtreichs zu etablieren, indem er um die Hand der Schwester Alexanders, Kleopatras von Makedonien anhielt. Trotz ihres Einverständnisses wurde diese Hochzeit durch den Reichsverweser Antigonos Monophthalmos, der um seine Macht fürchtete, mit die Ermordung Kleopatras verhindert.

Im Jahr 31 v. Chr. fiel das ägyptische Reich dann in einer Schlacht dem römischen Feldherrn Octavian zu. Dieser wurde später zum römischen Kaiser Augustus ernannt. Die oströmisch-byzantinische Zeit began im Jahr 395 n. Chr. mit der Aufteilung des Römischen Reiches und endete definitiv im Jahre 1453, mit der osmanischen Eroberung von Konstantinopel, jedoch in Ӓgypten schon im Jahre 640 mit der Eroberung durch die Araber. Wobei die frühen Anfänge der byzantinischen Geschichte oft dem Kaiser Konstantin dem Großen zugeschrieben werden, der zwischen 325 und 339 das Oströmische Reich regierte. Der erste Kaiser dieser Epoche, Arcadius, setzte sich vehement für das Christentum und die Festigung der Position der römisch-katholischen Kirche in Ӓgypten ein; die monophysitische Lehre, der Glaube an Gott in Menschenform, begann sich im Lande zu verbreiten und in den Köpfen der ägyptischen Bevölkerung festzusetzen, welche jedoch von Papst Leo dem Großen nach einer Spaltung der Kirche verworfen wurde.

Die Bedeutung des Wortes Ӓgypten ist übersetzt: der Sitz der Seele und wird dem Kehlchakra im Energiesystem des Menschen zugeordnet, welches für Selbstausdruck und Kreativität zuständig ist. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die Ӓgypter nun schon das zweite Mal in ihrer Geschichte einen Befreiungskampf erfolgreich gewonnen haben. Und dieses Mal haben Sie weder ihr Land noch ihre Würde verloren, sondern ganz im Gegenteil, sich beides zurückerobert.